Rahmendaten des Marktes
Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist seit 1996 bis 2002 steil angestiegen von ca. 30.000 anberaumten Terminen pro Jahr bis auf ca. 90.000 Termine pro Jahr. Seit 2002 bis 2007 (letzte Veröffentlichung) hält sich die Zahl der anberaumten Termine in der Größenordnung von etwas über 90.000 pro Jahr. Das finanzielle Volumen dieser Zwangsversteigerungen liegt bei jährlich etwa 18 Mrd. Euro seit 2002. (Quelle: argetra.de/jahresbericht_2007)
Eine wissenschaftliche Arbeit der Deutschen Immobilien Akademie in Freiburg (Ondrusch, Deutsche Immobilien Akademie Freiburg GmbH, Freiburg, Deutschland, Diplomarbeit, 2007) befasst sich mit den sogenannten notleidenden Krediten (NPL) in der Immobilienwirtschaft und kommt zu folgenden bemerkenswerten Erkenntnissen: „Das Volumen der NPL wird in Deutschland auf rd. 200-300 Mrd. € geschätzt und entspricht ca. 5-8 % des Gesamtkreditportfolios. Nicht mitgerechnet werden dabei die Banken und Sparkassen aus dem öffentlichen Sektor.11 Der Handel mit den NPL befindet sich in Deutschland nach Expertenmeinungen noch in den Anfängen.“
Durch die Erkenntnisse der globalen Bankenkrise der letzten Monate ist eine Verbriefung solcher Kredite und Auslagerung in Zweckgesellschaften obsolet geworden. Die sicherste Methode für Banken, vom Gesamtrisiko der NPLs entlastet zu werden, ist der Verkauf an dritte ggf. in Kombination mit einer Verwertung. Eine Zwangsversteigerung hingegen kann möglicherweise nicht die erwünschten Teilerlöse erbringen.
18.01.2010
Übernahme der Dimo Handels AG
11.09.2009
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